Tamar Iveri führt ihren eigentlich groß dimensionierten Sopran traumwandlerisch durch die Partie, verbindet genaue Linienzeichnung mit dramatischer Substanz. Die Georgierin ist zurzeit eine der vielseitigsten Sopranistinnen - und übrigens im April 2006 in München mit Verdis Requiem bei den BR-Symphonikern zu erleben.
www.merkur-online.de, 15. August 2005
Tamar Iveri ist allen voran zu nennen. Zu Ostern sang immerhin Cecilia Bartoli die Fiordiligi, aber Tamar Iveri macht das ganz schnell vergessen. Ihre Disziplin in der Stimmführung, der wundersame Lagenausgleich, der Mut zum außerordentlich tragfähigen Piano, das sie gerne und effizient als gestalterisches Mittel einsetzt.
Südostbayrische Rundschau, 7. August 2004
Die georgische Sopranistin Tamar Iveri als Fiordiligi fasziniert durch ein berückend schönes und warmes Timbre, doch mehr noch durch erlesene Stimmbeherrschung und feine ebenmäßige Gesangslinien.
Die Rheinpfalz, 4. August 2004
Tamar Iveri ist allen voran zu nennen. Zu Ostern sang immerhin Cecilia Bartoli die Fiordiligi, aber Tamar Iveri machte das ganz schnell vergessen. Ihre Disziplin in der Stimmführung, der wundersame Lagenausgleich, der Mut zum außerordentliche tragfähigen Piano, das sie gerne und effizi8ent als gestalterisches Mittel einsetzt Frau Iveri war ja vor Jahren Salzburger Mozart-Preisträgerin, und die georgische Sängerin bestätigt das Urteil der Juroren damals nun als eine, die zur herausragenden Mozart-Stilistin gereift ist.
Wiener Zeitung, 3. August 2004
Die georgische Sängerin Tamar Iveri als Fiordiligi verströmt ihr Soprangold mit Glockenhöhe nicht als Selbstzweck, sondern gemäß ihrem Rollenbild im Zwiespalt der Empfindungen.
Der Tagesspiegel, 2. August 2004
Tamar Iveri gab der Fiordiligi-Figur ein auf tiefgründige Weise sprödes erotisches Flair; die Arien waren dynamisch weiträumig angelegt, dabei ganz unforciert durchkalkuliert.
Frankfurter Rundschau, 2. August 2004
..., Tamar Iveri als Fiordiligi lässt Cecilia Bartoli fast vergessen, ...
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. August 2004
Ganz im Sinne von Balance und Symmetrie wirkt sich der Besetzungswechsel aus. ...die Georgierin Tamar Iveri, die mit ihrem in allen Lagen zuverlässig strahlenden Sopran das Treuepathos und die Gefühlskonfusion der standhafteren Schwester so anrührend wie sängerisch befriedigend ans Publikum bringt, ohne den Gesamteindruck zu sprengen.
Süddeutsche Zeitung, Nr.176
Und so ist Tamar Iveri eine Fiordiligi mit leichter lyrischer Höhe und ausgereifter Tiefe,...
Münchner Abendzeitung, 2. August 2004
Die georgische Sopranistin Tamar Iveri begeisterte als gefühlsintensive Fiordiligi mit phantastischer, modulationsreicher Stimmlage,...
Freilassinger Anzeiger, 2. August 2004
Dabei schreitet die noch sehr junge Tamar Iveri einen schon sehr weiten Kosmos der Gefühle aus. Ihre lyrische Leidenschaft hat von Cecilia Bartoli viel gelernt. Sie zaubert mit anrührender Ehrlichkeit, sie barmt mit unendlicher Einsamkeit. Vehement stemmt sie sich damit gegen das Konzept der schlauen Spielerin.
Finacial Times Deutschland, 2. August 2004
Nein so machen´s beileibe nicht alle
„Endlich kann ich auch mein komisches Talent einsetzen!“ überglücklich war die Georgierin Tamar Iveri im Interview vor ihrem Rollendebüt als Fiordiligi im Großen Festspielhaus. Das Glücksgefühl darf sie auch nach der Premiere der Zweitauflage von Mozart „Cosí fan tutte“ am Freitag mitnehmen: Tamar Iveri war schlichtweg wunderbar.
Dabei waren es keine leicht auszufüllenden Fußstapfen, in die Iveri treten durfte. Schließlich sang Cecilia Bartoli die Rolle beim Cosí-Start anlässlich der Osterfestspiele. Wobei ein Vergleich zwischen Bartoli und Iveri bis auf die üppige dunkle Wallemähne ohnehin obsolet ist.
Wo Bartoli mit Spektakel drüber donnert, ist Iveri perfekt dosiert emotional. Ihr Sopran ist reichhaltig, vollmundig ebenso wie lyrisch, tragfähig ebenso wie delikat.
Irene Judmayer, OÖ Nachrichten, 2. August 2004
„Otello“
Desdemona ist in Graz keine venezianische Patriziertochter, sondern eine liebenswürdig-unterwürfige Asiatin. Perfekt bis in die kleinsten Gesten verstand Tamar Iveri die völlige Abhängigkeit, Rechtlosigkeit und Demut der Frau auszudrücken, deren Lebenszweck im Dienen zu liegen scheint. Im wechselnden Asian Look gab die georgische Sopranistin Desdemonas Glück und Leid eine blühende, nie ermüdende, alle Gefühlsschattierungen meisternde Stimme. Ihr Lied von der Weide wurde zu einem Kaleidoskop von Empfindungen, die in einem großartigen „Ave Maria“ zur Ruhe kamen
„Der vokal schimmernde Stern des Abends freilich blieb Tamar Iveri als Desdemona, eine Stimme von üppiger Farbe, mit leicht anspringender, blühender Höhe und samtenen Piani, alles vorzüglich auf der Luftgesungen und wunderbar phrasiert.“
Opernwelt, April 2004 Graz, Otello
„Adriana Lecouvreur“
"Die Sopranistin Tamar Iveri als Adriana nützte dagegen ihre Chance und zeigte ihre ganze Bandbreite von inniger Verliebtheit über Eifersucht bis zu von Wahnsinn umnachtetem Dahinscheiden. Zarte Pianotöne, zuletzt schon merklich von Todesschwäche getrübt, stehen ihr ebenso zur Verfügung wie hochdramatische Ausbrüche, bei denen die Stimme nie an Klarheit verliert."
APA, 6. Juni 2003
Im Zentrum der Aufführung steht Tamar Iveri. Sie ist eine Adriana ohne Primadonnen- Aplomb, eher leidende Künstlerin. Ihre Stärke liegt im Lyrischen, mit fein abgestufter dynamischer Palette gelingt ihr ein anrührendes Rollenporträt.
Die Neue Krone (Steiermark), 7. Juni 2003
Tamar Iveri gab die Schauspiel-Diva hinreißend; mit sinnlichem Timbre, strahlenden Höhen, Mut zur Attacke, Wortdeutlichkeit darstellerisch überzeugend.
Die Presse, 7. Juni 2003
”Star des Abends war in der Titelrolle Tamar Iveri, deren leuchtender Sopran die Höhen und Tiefen einer weiten Gefühlsskala durchlief.“
Der Standard, 14-15. Juni 2003 Graz, Adriana Lecouvreur
Auf die Stimmkenntnisse der vorzeitig scheidenden Grazer Opernintendantin Karen Stone kann man sich verlassen. Um ihr bereits international erfolgreiches Ensemblemitglied Tamar Iveri ins Rampenlicht zu stellen, hat sie Francesco Cileas in Graz nie zuvor gespielte „Adriana Lecouvreur“ auf den Spielplan gesetzt. Die Titelpartie dieser 1902 mit Enrico Caruso in Mailand uraufgeführten Primadonnenoper des Postverismo wirkt wie maßgeschneidert für die georgische Sopranistin, die mit warmer Tongebung, leuchtender Höhe dramatischer Durchschlagskraft, expressivem Aplomb und leidenschaftlicher Intensität die Premiere in der Grazer Oper dominierte.
Die kleine Zeitung, 7. Juni 2003
Fest für eine Sängerin und Huldigung für einen Autor
Und das wiederum vorzugsweise für eine Sängerin: Tamar Iveri. Eine „sichere Nummer“, angesichts der Qualiät dieser Sängerin, die stimmlich und durch die Intensität ihres Spiels eine Bühnenpräsenz entwickelt, die alles rund um sie in den Schatten stellt.
Die Neue, 11. Juni 2003
"Don Carlo" (Bonn)
„Auch Tamar Iveri als Elisabeth gelang es mit ihrer wunderbar intensiven, klangreinen Stimme, den emotionalen Stillstand zu durchbrechen und der Figur die nötige Ausstrahlung zu verleihen.“
OMM (das Online Musik Magazine), 26. November 2000
